WarsowKircheWarsow ist seit dem 26. Oktober 2003 ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenaue (vormals Jahnberge)[1], am Rande des Ländchens Friesack gelegen.

Warse“ heißt der Ort noch in seinen ersten urkundlichen Erwähnungen 1541, was als „War ein See“ gedeutet wird und auf sich seine Lage am Luch hinweist und das Luch als solches sich früher sicherlich wie ein See darbot.

Der Ort liegt in einer Höhe von 34 m ü. NHN. Es umfasst eine Fläche von 12 km² und hat bei 116 Einwohner (Stand: 1995) eine Bevölkerungsdichte von 10 Einwohner/km². Der Ort liegt östlich der Bundesstraße 5 und westlich der Bahnlinie Berlin-Hamburg und ist erreichbar über die Chaussee Friesack-Vietznitz-Wagenitz

Auf Grund der späten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1541 lässt sich vermuten, dass Warsow eine Neugründung durch die Familie von Bredow ist, nur liegen keine genauen Unterlagen bzgl. der Herrschaftsverhältnisse vor. Um Aufschluss über die Verhältnisse zu damaliger Zeit zu erhalten, soll die Sage über Ebel von Bredow („Lippel, Lappel, Lippel..“)[2] behilflich sein. Ebel von Bredow soll demnach dem Pfarrer in Friesack Warsow aus Dankbarkeit geschenkt haben, dieser habe ihn und seine Frau schließlich vor dem Teufel bewahrt. Etwas Wahres muss wohl dran sein an der Sage, schließlich hat ein Mitglied der Familie von Bredow einem Pfarrer aus Dankbarkeit für einen besonders wichtigen geleisteten Dienst das Gut durch Schenkung an die Pfarre übertragen. Ungewöhnlich ist die Ausstattung der Pfarre Friesack mit dem Lande des Ortes Warsow auf jeden Fall..

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